Category Archives: Allgemein

Am 11.08. um 19.30 Uhr: Porträt einer Frau in Flammen

Céline Sciamma

F 2018, 120 Min.

Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloise anfertigen, die gerade eine Klosterschule für junge adelige Frauen verlassen hat und bald verheiratet werden sol. Denn Héloise weigert sich, Modell zu sitzen, um gegen die von ihrer Mutter arangierte Ehe zu protestieren. So beobachtet Marianne Héloise während ihrer Spaziergänge an der Küste und mal abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt.

Eine Geschichte über Liebe, Kunst und den männlichen Blick mit zwei brillanten Hauptdarstellerinnen: Noémie Merlant und Adéle Haenel.

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Am 28.07. um 19.30 Uhr: M.C. Escher-Reise in die Unendlichkeit

Dokumentarfilm über den Meister der optischen Täuschung und verschlungenen Metamorphosen

In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Husum

Robin Lutz

NL 2018, 80 Min.

Treppen, die gleichzeitig aufsteigen und hinabgehen, um sich in einem Kreis zu verbinden. Die ausgeklügelten und äußerst präzise angelegten Grafiken und Zeichnungen bringen die Wahrnehmung beim Betrachten an manche Grenze. Der niederländische Grafiker (1898-1972) inspiriert auch heute noch Fachwelt und Publikum gleichermaßen. Die ihm gewidmete Dokumentation lässt ihn anhand von Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und Vorträgen selbst zu Wort kommen. Matthias Brandt leiht ihm seine unverwechselbare Stimme.

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by | 20. Juli 2020 · 17:23

Am 14.7. um 19.30 Uhr: Leid und Herrlichkeit

Pedro Almodóvar
Eine melancholische Reflexion über das Altern mit deutlich autobiografischen Bezügen
Spanien 2019, 114 Min.

Seit über 40 Jahren dreht Pedro Almodóvar Filme, längst ist er einer der größten des internationalen Kinos. Mit „Leid und Herrlichkeit“ gelingt ihm nun ein faszinierendes Vexierspiel zwischen Fiktion und autobiografischer Wahrheit. Über drei Epochen fächert er das schillernde Leben des berühmten Filmregisseurs Salvador Mallo auf, der sich unerwartet am Ende seiner Laufbahn wiederfindet. Es ist ein Film, der seine Kraft aus den Emotionen seiner Figuren speist. Ein großer Film von einem großen Regisseur.

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Neustart

Aufgrund der aktuellen Entwicklung wird das Programm des Filmklubs ab dem 14. Juli 2020 wieder aufgenommen. Die Filme werden in der ursprünglich Reihenfolge gezeigt, so wie im Programmheft 1/2020 vorgesehen. Eine Übersicht mit den neuen Terminen wird demnächst ausgelegt.
Die bekannten Vorsichtsmaßnahmen gelten weiterhin – das Virus bleibt eine tückische Gefahr.
Gute Unterhaltung wünscht der Filmklub Husum

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Und am 10.3. um 19.30h: Der Glanz der Unsichtbaren

Louis-Julien Petit
Der Glanz der Unsichtbaren
F 2018, 102 Min.

Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen L’Envol nennen sich nach prominenten Vorbildern. Doch das L’Envol – einziger Ankerpunkt ihres prekären Alltags – steht vor der Schließung. Nicht effektiv genug, hat die Stadtverwaltung beschieden. Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Und die ziehen kräftig mit.
Nachdem die Stadt auch noch ein Zelt Camp am Sportplatz räumen lässt, wird das L’Envol zur heimlichen Unterkunft, in der Betreuerinnen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz eigene Wege und Methoden zur Reintegration entwickeln. Tricks, Schwindeleien, alte und neue Freunde: Von jetzt an sind alle Mittel erlaubt.

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Und am 25.2. um 19.30h: Synonyme

Nadav Lapid
Synonyme
D/F/ISR 2019, 124 Min.

Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt der Regisseur hintergründig und mit trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Der Versuch, zu sich selbst zu finden, weckt die bösen Geister der Vergangenheit und existenzielle Abgründe tun sich auf. Eine tragikomische Hommage an die Nouvelle Vague, ein rauschhafter Trip durch das Paris von heute, eine unsentimentale Geschichte über den Versuch, in einem neuen Leben anzukommen. Gewinner des Goldenen Bärs auf der Berlinale 2019.

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