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Kulturnacht 22.06.19, ab 22.00 Uhr: Kurzfilm Surprise

Auswahl der beliebtesten Kurzfilme vergangener Spielzeiten als Dauerschleife, etwa 35 Min. lang – letzter Einlass 24:00 Uhr

Durch die ganzen Kinofilme vergessen wir manchmal, dass es auch sehr tolle Kurzfilme gibt.

Wir haben von „genial bis schräg“ eine kurzweilige Mischung zur 16. Kulturnacht am 22.6.2019 zusammengestellt.

Denn in der Kürze liegt die Würze!

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11.06.19, 19.30 Uhr: Der Affront

Thema „Leben in Nahost”

Regie: Ziad Doueiri, LIB, B, F, ZY, USA 2017, 139 Min.

– grenzübergreifendes Lehrstück, wie mit der Verrohung von Sprache der Hass beginnt-

Es ist nur ein Wort: Entschuldigung. Doch das auszusprechen, ist oft schwer. Und so eskaliert ein kleiner Streit zwischen ​Nachbarn in Beirut zu einem Fall von nationaler Tragweite.

Regisseur Ziad Doueiri’s Film macht deutlich, wie tief die Wunden sind, die Jahre des Bürgerkrieges und der inneren Spannungen im Libanon und der ganzen Nahost-Region hinterlassen haben. Gleichzeitig gelingt es dem Film aber auch Hoffnung zu machen – als packendes, bewegendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit.

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09.06.19, 18.00 Uhr: The Cakemaker

Themenpaket: „Leben in Nahost”

Regie: Ofir Raul Graizer, ISR/D 2018, 105 Min.

– Ein junger Deutscher bandelt in Jerusalem mit der Frau seines verstorbenen Lovers an

Thomas, ein Konditor aus Berlin, hat eine heiße Affaire mit Oren, einem verheirateten Mann aus Israel.

Das Verhältnis endet jäh, als Oren tödlich verunglückt. Thomas reist bestürzt nach Israel zu Orens Frau und Sohn. Nach und nach gewinnt er das Vertrauen von Anat und steigt schließlich in das koschere Café der Familie ein.

Mit seinem deutschen Kuchen hat er großen Erfolg – aber die Lüge, die zwischen Anat und ihm steht wird immer belastender. Eines Tages entdeckt Anat das Geheimnis von Thomas und das Drama nimmt seinen Lauf.

Der letztjährige Oscar-Beitrag aus Israel sei der schönste Liebesfilm seit langer Zeit, so urteilte Oliver Kaever (Der Spiegel).

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28. Mai um 19.30 Uhr: Der gläserne Turm

„Der gläserne Turm“ DE 1957

Filmklub zeigt am Dienstag, den 28. Mai um 19.30 Uhr

den Klassiker von Harald Braun: „Der gläserne Turm“

BRD 1957, 105 Min.

Gleichberechtigung im Zeitalter des Aufschwungs – mit einem Staraufgebot des deutschen Films

Sie lebt in einem gläsernen Turm, umgeben von Reichtum und Luxus. Die ehemalige Schauspielerin Katja (Lilli Palmer) hat ihren Beruf aufgegeben und den Unternehmer Robert Fleming geheiratet, einen machtbesessenen Mann, der alles bekommt, was er will. Auch Katja gehört nun zu seinem Besitz.

Die Kälte, die sie umgibt, macht sie einsam. Da begegnet sie dem Autor John Lawrence, der sie überreden will, wieder zu spielen. Er greift ihre Gedanken auf, macht ihr klar, dass sie ihr Leben in die eigene Hand nehmen muss.

Sie willigt ein und beginnt sofort mit den Proben. Doch es ist nicht nur die neue Freiheit, die sie genießt, es ist die große Liebe zu Lawrence, die sie glücklich macht. Fleming aber ist nicht bereit, zu verzichten. Und als betrogener Gatte entwickelt er vor lauter Missgunst einen destruktiven Plan.

Restaurierte Fassung der Murnau-Stiftung – mit großen Mimen der Zeit: Lilli Palmer, O.E.Hasse, Peter van Eyck, Brigitte Horney, Hannes Messemer, nach einem Drehbuch von Wolfgang Koeppen.

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14. 05.2019 um 19:30 Uhr: „Tagebuch einer Verlorenen”

Der Filmklub zeigt zum 80. Todestag von Margarete Böhme einen legendären Stummfilm aus dem Jahr 1929 von Georg Wilhelm Pabst:

„Tagebuch einer Verlorenen” in Zusammenarbeit mit 5plus1 e.V.

Schicksalsdrama als vollendete Filmkunst mit Live-Musikbegleitung der Gruppe „Häwelmon”

Nach Verführung, Schwangerschaft und Besserungsanstalt flüchtet die junge Thymian (Louise Brooks) in ein Bordell, wo sie schließlich durch Heirat in die bessere Gesellschaft aufsteigt.

Als geachtete Gattin eines Grafen wirkt sie dann für die Rettung gefährdeter Mädchen. Pabst, der mit dem US-Star Brooks zuvor „Die Büchse der Pandora“ drehte, bezieht sich auf den Roman „Tagebuch einer Verlorenen“ der Schriftstellerin Margarete Böhme und setzt mit diesem filmischen Meisterwerk inhaltlich eigene Akzente.

Als die Autorin Margarete Böhme (1867-1939), welche in Husum als Wilhelmine Margarethe Susanna Feddersen geboren wurde, 1905 ihren Roman „Tagebuch einer Verlorenen“ veröffentlicht, richtet sie einen sozialkritischen Blick auf die wilhelminische Kaiserzeit. Mit der gewählten literarischen Form eines Tagebuchs lässt sie eine Frau ihr persönliches Schicksal erzählen und erweckt damit ein höchstes Maß an Authentizität. Dieser Roman wird zum gesellschaftlichen Ereignis. Mit einer Gesamtauflage von 1,2 Millionen Exemplaren und übersetzt in 14 Sprachen war dieser Roman seinerzeit einer der erfolgreichsten.


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23.04.2019 um 19.30 Uhr – Forget about Nick

von Margarethe von Trotta, D 2017, 110 Min.

Starke Frauen machen keine halben Sachen New Yorker Screwball-Komödie der Ausnahme-Regisseurin

Die karrierebewusste Jade (Ingrid Bolsø Berdal) von Beruf Model und die alleinerziehende Maria (Katja Riemann) haben eigentlich nichts gemeinsam – außer denselben Ex-Mann: Nick (Haluk Bilginer).

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