DOK am Dienstag, 04. Juni um 19.30 Uhr: „Vermeer-Reise ins Licht“

Regie: Suzanne Raes,  NL, D 2023, 79 Min.

– Ein einzigartiger Einblick in die Realisierung der größten Vermeer-Ausstellung aller Zeiten-

Als Gregor Weber als kleiner Junge zum ersten Mal ein Gemälde des niederländischen Barock-Malers Johannes Vermeer sieht, lässt ihn der Anblick die Besinnung verlieren. Ein Moment, der sein ganzes Leben bestimmte. Heute zählt Gregor Weber zu den bedeutendsten Vermeer-Experten und Kunsthistorikern der Welt. Im 17. Jahrhundert schuf Vermeer ganze Universen in einer schmalen Raumecke, seine Meisterschaft stellt die Kunstgeschichte bis heute vor ungelöste Rätsel. Perspektive, Komposition, der farbige Schatten: Vermeer ist bekannt für die Magie des konturlosen Zeichnens. Er schuf das „Mädchen mit dem Perlenohrring“ oder die „Straße in Delft“. Kurz vor seiner Pensionierung steht Gregor Weber vor seiner wichtigsten Aufgabe: Die größte Vermeer-Ausstellung aller Zeiten soll er für das renommierte Amsterdamer Rijksmuseum kuratieren. Doch Vermeers Gemälde sind heute über den gesamten Globus verstreut. Und kurz vor der Eröffnung behaupten amerikanische Wissenschaftler, dass eines der zentralen Bilder überhaupt nicht von Vermeer stamme.

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Dienstag, 28. Mai um 19.30 Uhr: „Sophia, der Tod und ich“

Regie: Charly Hübner, D 2023, 98 Min.

– Skurriles Regiedebüt von Charly Hübner mit bissigen Pointen und tragischen Elementen- 

Der Tod steht vor der Tür von Reiner und erklärt ihm, dass er in drei Minuten sterben wird. Eine Verkettung irrwitziger Umstände, bei denen Reiners Ex-Freundin Sophia eine entscheidende Rolle spielt, verhindert jedoch das prompte Ableben. Stattdessen finden sich alle drei auf einer chaotischen Reise wieder. Das Drehbuch von Lena May Graf basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thees Uhlmann. Mit u.a.: Anna Maria Mühe, Marc Hosemann, Dimitrij Schaad und Johanna Gastdorf.

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Dienstag, 14. Mai um 19.30 Uhr: „Bob Marley-One Love“

Regie: Reinaldo Marcus Green, USA 2024, 97 Min.

Bob Marley ist noch immer ein Gigant der Popkultur. Seine Songs „No Woman, No Cry“, „Is This Love“ und viele weitere gehören auch über 40 Jahre nach seinem Tod zu den meistgespielten Liedern der Welt. Doch Bob Marley ist viel mehr als ein Reggae-Musiker. Zum ersten Mal erzählt ein Kino-Spielfilm nun seine Geschichte. „Bob Marley: One Love“ feiert das Leben und die revolutionäre Musik Marleys. Er begeisterte damit die ganze Welt – und bezahlte dafür einen hohen Preis. Der Film erzählt die einmalige Lebensgeschichte eines Mannes, der den Reggae auf die großen Bühnen dieser Welt brachte und es aus dem Schatten der Armut und Gewalt Jamaikas schaffte, wobei er in seiner Erfolgsgeschichte trotz herber Rückschläge nie den Glauben an das Gute in den Menschen verlor und zur Ikone für Millionen Fans wurde. Der Film wurde in enger Zusammenarbeit mit der Marley-Familie produziert und auch in Jamaika gedreht und wird Szenen an den Orten zeigen, die Bob Marley während seines Lebens besucht hat. Der Spielfilm glänzt zudem mit hochkarätigem Cast. In der Titelrolle des Reggae-Stars Bob Marley ist der britische Schauspieler Kingsley Ben-Adir zu sehen. An seiner Seite spielt Lashana Lynch Marleys Ehefrau Rita.

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DOK am Dienstag, 07. Mai um 19.30 Uhr: „Vogelperspektiven“

in Kooperation mit der Schutzstation Wattenmeer e.V.

Regie: Jörg Adolph, D 2023, 106 Min.
 
„Vogelperspektiven” ist eine Erkundungsreise durch die Naturschutzarbeit und in die Welt der Vögel. Der eindrucksvolle Dokumentarfilm macht exemplarisch erlebbar, wie Natur- und Artenschutz in Aktion funktionieren. Die Dokumentation reiht sich nicht in die dystopischen Entwürfe ein, in denen eine Art Überbietungswettbewerb ausgebrochen ist, wer die Zukunft noch düsterer malen kann. Im Gegenteil: Der Film nimmt einen anderen Blick ein und fragt, was jede und jeder von uns tun kann. Er zeigt, wie vor Ort und ganz konkret Maßnahmen ergriffen werden können, die den Vögeln wirklich helfen – ganz nach dem Motto: Den Vögeln eine Perspektive (zum Überleben) bieten. Und wer den Vögeln hilft, hilft auch uns, denn Naturschutz ist immer auch Menschenschutz. Vögel zu beobachten, lehrt Geduld und bringt uns sanft zur Ruhe, denn laute Geräusche oder schnelle Bewegungen vertreiben diese flüchtigen Wesen.

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Dienstag, 23. April um 19.30 Uhr: „Shanghai Express“

-Oscarprämiertes Melodram und Klassiker des frühen Tonfilms mit Marlene Dietrich-

Regie: Josef von Sternberg , USA 1932, 80 Min.

China in den Zwanziger Jahren: Inmitten des Bürgerkriegs trifft die berühmt-berüchtigte Prostituierte „China Lily“ in der ersten Klasse des Shanghai Express den Militärarzt Captain Donald Harvey wieder, der sie vor Jahren aus Eifersucht verließ. Während der gemeinsamen Reise schmilzt Lilys kühle Fassade und die beiden kommen sich wieder näher. Doch als der Zug von Rebellen gestoppt und „Doc Harvey“ gefangen genommen wird, muss China Lily eine folgenschwere Entscheidung treffen: Rettet sie ihre große Liebe oder das eigene Leben? „Shanghai Express” wurde nach „Der blaue Engel”, „Marokko” und „Entehrt” Josef von Sternbergs vierter und finanziell erfolgreichster Film mit Marlene Dietrich. Das Drehbuch, das auf einer Kurzgeschichte von Harry Hervey basiert, war eine Arbeit von Jules Furthman, der mit Sternberg bereits bei der Produktion der Filme „Die Docks von New York” und „Marokko” zusammengearbeitet hatte. Eine Schlüsselrolle kam Kameramann Lee Garmes zu, der für Sternberg bereits Marlene Dietrich bereits in „Marokko” und „Entehrt” fotografierte. Für seine Leistung in „Shanghai Express” wurde er auf der Oscarverleihung 1932 mit dem Oscar/Beste Kamera ausgezeichnet.

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Dienstag, 09. April um 19.30 Uhr: „Seneca-Oder: Über die Geburt von Erdbeben“

Regie: Robert Schwentke,  D, Marokko 2023, 112 Min.

Eine Parabel über Macht und Machtmissbrauch und eine bitterböse Geschichtsstunde

Nachdem er viele Jahre im Exil verbringen musste, wird Seneca (John Malkovich) auf Geheiß von Agrippina (Mary-Louise Parker) zurück nach Rom geholt. Dort soll er ihren Sohn Nero unterrichten, der ihren Plänen zufolge später einmal Kaiser werden soll. Dies gelingt tatsächlich. Weniger geplant ist allerdings, dass der Jugendliche einen starken Willen hat und eine Vorliebe für Grausamkeiten. Und so macht er sich mit der Zeit von seinen Einflüssen frei. Erst lässt er seine Mutter ermorden. Und auch der in Ungnade gefallene Seneca soll sterben. Dabei wird ihm aber die Möglichkeit gegeben, sich selbst zu töten und damit auf eine weniger schmerzvolle Weise zu sterben, als es ihm von offizieller Seite aus drohen würde. Für den Lehrer und Philosophen ist aber klar, dass er dieses Schicksal nicht wortlos annehmen wird. Der Film konzentriert sich auf die letzten 24 Stunden im Leben des Philosophen. Der lässt sein Leben Revue passieren, verabschiedet sich von seiner Frau, seinen Freunden. Er muss auch vor sich selbst beweisen, dass seine philosophischen Theorien, nach denen man den Tod verachten soll, auch in der Praxis Bestand haben. Das ist nicht leicht, denn das Sterben, erst recht das von eigener Hand, ist schwer.

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