08. März zum Internationalen Frauentag um 19:30 Uhr: „Die Misswahl-der Beginn einer Revolution“ in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Husum

Regie: Philippa Lowthorpe, F/GB 2020, 107 Min.

Im Jahr 1970 finden in der Londoner Royal Albert Hall die 20. Misswahlen statt. Der US-Komiker Bob Hope wird als Moderator gewonnen und nach Rassismus-Kritik nehmen zum ersten Mal auch Schwarze Frauen an dem Schönheitswettbewerb teil. Für eine Gruppe junger britischer Aktivistinnen wird das mediale Großereignis allerdings zum Ziel politischen Protestes. Sie planen die Live-Übertragung zu stören und ein Zeichen zu setzen gegen das Vermarkten von Frauenkörpern und frauenfeindlichen Shows. Nach einer wahren Geschichte erzählt die Regisseurin Philippa Lowthorpe britisch-humorvoll und kritisch von Träumen und Sexismus, von Rassismus und weiblicher Freiheit.

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01. März um 19.30 Uhr: DOK am Dienstag: „Die Unbeugsamen“ in Kooperation mit der KAG, Kreisarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in NF

Politik: Die Fraktionssprecherinnen der Partei „Die Gruenen“ im Deutschen Bundestag, von links: Heidemarie DANN, Annemarie BORGMANN, Antje VOLLMER, Erika HICKEL, Waltraud SCHOPPE und Christa NICKELS, posieren vor dem Bundesadler im Parlament, Gruppenfoto, SW-Aufnahme, 12.02.1984. | Verwendung weltweit

Regie: Torsten Körner, D 2021, 100 Min.

DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.
Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt.
Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbstvergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.

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22. Februar um 19.30 Uhr: „Lieber Thomas“

Regie: Andreas Kleinert, D 2021, 157 Min.
Im deutschen Biopic geht es um den zerrissenen Autor Thomas Brasch, der in der DDR aufgebehrt und sich keinem System unterwerfen will.
Thomas Brasch ist Schriftsteller mit Leib und Seele, doch seine Texte, die sich nicht nur mit der Liebe, sondern auch mit der Revolution und dem Sterben beschäftigen, zeigen, dass er ein Mensch ist, der sich in keine Schublade stecken lassen will und sich keinem System unterwirft, auch wenn sein Vater sich der DDR ganz und gar verschrieben hat. Thomas rebelliert, protestiert, eckt an. Er wird von der Filmhochschule ausgeschlossen und darf er seine Werke in der DDR nicht mehr veröffentlichen. Es ist Thomas‘ eigener Vater, der sozialistische stellvertretender Kulturminister Horst Brasch, der ihn schließlich sogar ins Gefängnis bringt. Als Thomas mit seiner großen Liebe in den Westen geht und dort erfolgreich seinen Band „Vor den Vätern sterben die Söhne“ veröffentlicht, wird er von der BRD gefeiert. Doch auch in diese Rolle will er nicht gedrängt werden. 

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08. Februar um 19.30 Uhr: „Je suis Karl“

Regie: Christian Schwochow, D / Tsch. 2021, 126 Min.

Ein Terroranschlag in Berlin erschüttert Deutschland. Ganz direkt betroffen ist Maxi. Sie hat ihre Mutter, ihre zwei jüngeren Brüder und ihr Heim verloren. Nur sie und ihr Vater Alex haben überlebt. Beide versuchen nun einen Weg zu finden, wie sie mit ihrer Trauer umgehen können. Doch nichts scheint zu helfen. Erst durch die Mitarbeit bei einer politischen Bewegung findet Maxi neuen Lebensmut, denn dort lernt sie den charismatischen Studenten Karl kennen, der sie mit auf ein europäisches Studententreffen in Prag nimmt. Er hilft ihr, mit ihrer Angst und ihrem Trauma fertig zu werden. Doch Karl hat große Pläne, Europa zu verändern und Maxi ist der Schlüssel. Und Maxi erkennt in ihrer Wut und Trauer nicht, mit wem sie sich da eingelassen hat.

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01. Februar um 19.30 Uhr: DOK am Dienstag: „Displaced“

Die Regisseurin ist anwesend und steht dem Publikum für Fragen zur Verfügung!

Regie: Sharon Ryba-Kahn, D 2021, 94 Min.
In diesem Dokumentarfilm erforscht die jüdische Regisseurin ihre eigene Familienhistorie.
Sharon Ryba-Kahn ist in Deutschland geboren, ihre jüdischen Wurzeln stammen aus der 3. Generation von Überlebenden der Shoah, den meisten besser bekannt als der Holocaust.
Nach Jahren im Ausland kehrte sie zum Masterstudium nach Potsdam Babelsberg zurück, wo sie das Masterstudium für Dokumentarfilmregie aufnahm. „Displaced“ ist ihr Abschlussfilm.
Er erzählt ihre Geschichte und besonders die ihres Vaters und seiner Familie und ihren Erfahrungen mit der Schoah. Ihr Blick schweift bei den Recherchen immer wieder in ihr persönliches Umfeld nicht -jüdischer Mitmenschen und deren Umgang mit der deutschen Vergangenheit. Sie sieht die Kluft, die zwischen der jüdischen Bevölkerung und der
mehrheitlich nicht-jüdischen Bevölkerung besteht. Wie geht die heutige Gesellschaft mit den Gräueltaten der Vergangenheit um?

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25. Januar um 19.30 Uhr: „Die verlorene Zeit“ zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Regie: Anna Justice, D 2011, 105 Min.

Die Jüdin Hannah und der Pole Tomasz verlieben sich am unwahrscheinlichsten aller Orte – dem Konzentrationslager Birkenau im Jahre 1944. Ihnen gelingt eine abenteuerliche Flucht, sie werden aber voneinander getrennt; Hannah glaubt, Tomasz sei tot. Erst nach mehr als dreißig Jahren sieht sich das Liebespaar wieder.

Der Film „Die verlorene Zeit“ ist kein Holocaust-Drama, sondern die Geschichte einer Liebe. Das Drehbuch von Pamela Katz orientiert sich an dem Buch von Jerzy Bieleckis „Wer ein Leben rettet – Die Geschichte einer Liebe in Auschwitz”.

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