DI., 26.03.19, 19.30 Uhr – It must schwing!

von Eric Friedler, ISL/F 101 Min. – Dokumentarspiel über das legendäre Blue Note-Label in einer Mischung aus Realfilm und Animation im Graphic Novel-Stil – mitproduziert von Wim Wenders

Blue Note versammelte von den 1940ern bis in die 1960er Jahre fast vollständig die Crème de la Crème amerikanischer Jazz-Musik. Sei- nen 80. Geburtstag feiert das Label in 2019. Gegründet wurde das „wichtigste Jazz-Label aller Zeiten” im Jahr 1939 von Alfred Lion und Frank („Francis“) Wolff, zwei jungen Berlinern, die vor den Nazis flüchten mussten.

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19.03.2019 um 19.30 Uhr: BlacKkKlansman


von Spike Lee, USA 136 Min.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismusin Zusammenarbeit mit Fremde brauchen Freunde e.V., Westküste Ahoi!, Flüchtlingsrat SH e.V. und dem Kirchenkreis NF

BlacKkKlansman ist ein Filmdrama von Spike Lee, das im Mai 2018 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes Premiere feierte. Der Film verbindet Elemente des Kriminalfilms und der Kriminalkomödie mit Polizeifilm und dokumentarischen Sequenzen. Er basiert auf den Erlebnissen des US-Polizeibeamten Ron Stallworth, die er 2014 als Buch unter dem Titel Black Klansman veröffentlichte. Im Film ermittelt der afroamerikanische Polizist Ron Stallworth (John David Washington) verdeckt mit einem weißen Kollegen (Adam Driver) in der örtlichen Gruppe des rassistischen Geheimbundes Ku-Klux-Klan (KKK).

BlacKkKlansman wurde mehrfach für den Oscar 2019 nominiert, unter anderem als Bester Film, Spike Lee für die Beste Regie, Adam Driver für den Besten Nebendarsteller. Ausgezeichnet wurde er für das Beste adaptierte Drehbuch.

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12.03.2019 um 19.30 Uhr – Gegen den Strom

von Benedikt Erlingsson, ISL/F 101 Min.

Zum Internationalen Frauentag

Politisch scharfzüngige Komödie vor der atemberaubenden Kulisse Islands

Halla (Halldóra Geirharðsdóttir) ist fünfzig und eine unabhängige Frau. Doch hinter der Fas- sade einer gemächlichen Routine führt sie ein Doppelleben als leidenschaftliche Umweltak- tivistin. Bekannt unter dem Decknamen „Die Bergfrau“ bekämpft sie heimlich in einem Ein- Frau-Krieg die nationale Aluminiumindustrie.

In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Husum

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Sa. 02.03.2019 um 22.15 Uhr – Der Marathonmann

John Schlesinger’s Meisterwerk aus dem Jahr 1976, 125 Min.

Nichts für schwache Nerven: In einem filmisch dicht komponierten Thriller liefern sich Dustin Hoffman und Laurence Olivier ein atemberaubends Duell

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26.02.2019 um 19.30 Uhr – Neue Filme aus Israel Foxtrot von Samuel Maoz

ISR, 2018, 114 Min.

Ein Tanzschritt wird zur Metapher

Der preisgekrönte Antikriegsfilm zeichnet ein kritisches Bild der israelischen Armee und löste damit eine heftige Kontroverse aus.
Die Kritik hingegen lobte den Film ausdrücklich.

„Foxtrot” erzählt auf eindrucksvolle und grandiose Weise von den Kriegstraumata eines Vaters und seines Sohnes, die sich auf schick- salhafte Weise zur großen Tragödie verknüp- fen. Es ist ein Film über die Wunden, die der Krieg schlägt, die auch nicht verschwunden sind, wenn die Krieger längst nicht mehr im Krieg sind.

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12.02.2019 um 19.30 Uhr: Die Magie des Lichts

Film von Christian Labhart, CH 2018, 82 Min.

Portrait des Malers Giovanni Segantini, der ein außergewöhnliches Leben führte – gelesen von Bruno Ganz 

Giovanni Segantini (1858–1899) wurde als Österreicher geboren und wuchs in großer Armut auf. Ohne Schule, immer ums Überleben kämpfend, kommt er als Waise zu seiner Halbschwester nach Mailand.

Mit Zeichnen und Malen verdient er sich etwas Geld und sein außergewöhnliches Talent wird entdeckt. Durch Fürsprache wird er in die Kunstakademie aufgenommen und entwickelt eine neuartige Behandlung des Lichts – schon bald erhält er Preise und Anerkennung. Er verliebt sich in die Tochter der angesehenen und wohlhabenden Familie Bugatti. Es wird eine große Liebe – vier Kinder gehen aus der Ehe hervor. Doch trotz des Erfolgs steht die Familie oft vor dem Ruin.  

Das wechselvolle Leben des Künstlers, dessen Bilder im Film zu sehen sind, wird anhand seiner autobiographischen Texte rekonstruiert, die Bruno Ganz liest. 

Giovanni Segantini starb bei einem Aufstieg in den Alpen, mit nur 41 Jahren und unter traurigen Umständen.

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