Dienstag, 14. Mai um 19.30 Uhr: „Bob Marley-One Love“

Regie: Reinaldo Marcus Green, USA 2024, 97 Min.

Bob Marley ist noch immer ein Gigant der Popkultur. Seine Songs „No Woman, No Cry“, „Is This Love“ und viele weitere gehören auch über 40 Jahre nach seinem Tod zu den meistgespielten Liedern der Welt. Doch Bob Marley ist viel mehr als ein Reggae-Musiker. Zum ersten Mal erzählt ein Kino-Spielfilm nun seine Geschichte. „Bob Marley: One Love“ feiert das Leben und die revolutionäre Musik Marleys. Er begeisterte damit die ganze Welt – und bezahlte dafür einen hohen Preis. Der Film erzählt die einmalige Lebensgeschichte eines Mannes, der den Reggae auf die großen Bühnen dieser Welt brachte und es aus dem Schatten der Armut und Gewalt Jamaikas schaffte, wobei er in seiner Erfolgsgeschichte trotz herber Rückschläge nie den Glauben an das Gute in den Menschen verlor und zur Ikone für Millionen Fans wurde. Der Film wurde in enger Zusammenarbeit mit der Marley-Familie produziert und auch in Jamaika gedreht und wird Szenen an den Orten zeigen, die Bob Marley während seines Lebens besucht hat. Der Spielfilm glänzt zudem mit hochkarätigem Cast. In der Titelrolle des Reggae-Stars Bob Marley ist der britische Schauspieler Kingsley Ben-Adir zu sehen. An seiner Seite spielt Lashana Lynch Marleys Ehefrau Rita.

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DOK am Dienstag, 07. Mai um 19.30 Uhr: „Vogelperspektiven“

in Kooperation mit der Schutzstation Wattenmeer e.V.

Regie: Jörg Adolph, D 2023, 106 Min.
 
„Vogelperspektiven” ist eine Erkundungsreise durch die Naturschutzarbeit und in die Welt der Vögel. Der eindrucksvolle Dokumentarfilm macht exemplarisch erlebbar, wie Natur- und Artenschutz in Aktion funktionieren. Die Dokumentation reiht sich nicht in die dystopischen Entwürfe ein, in denen eine Art Überbietungswettbewerb ausgebrochen ist, wer die Zukunft noch düsterer malen kann. Im Gegenteil: Der Film nimmt einen anderen Blick ein und fragt, was jede und jeder von uns tun kann. Er zeigt, wie vor Ort und ganz konkret Maßnahmen ergriffen werden können, die den Vögeln wirklich helfen – ganz nach dem Motto: Den Vögeln eine Perspektive (zum Überleben) bieten. Und wer den Vögeln hilft, hilft auch uns, denn Naturschutz ist immer auch Menschenschutz. Vögel zu beobachten, lehrt Geduld und bringt uns sanft zur Ruhe, denn laute Geräusche oder schnelle Bewegungen vertreiben diese flüchtigen Wesen.

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Dienstag, 23. April um 19.30 Uhr: „Shanghai Express“

-Oscarprämiertes Melodram und Klassiker des frühen Tonfilms mit Marlene Dietrich-

Regie: Josef von Sternberg , USA 1932, 80 Min.

China in den Zwanziger Jahren: Inmitten des Bürgerkriegs trifft die berühmt-berüchtigte Prostituierte „China Lily“ in der ersten Klasse des Shanghai Express den Militärarzt Captain Donald Harvey wieder, der sie vor Jahren aus Eifersucht verließ. Während der gemeinsamen Reise schmilzt Lilys kühle Fassade und die beiden kommen sich wieder näher. Doch als der Zug von Rebellen gestoppt und „Doc Harvey“ gefangen genommen wird, muss China Lily eine folgenschwere Entscheidung treffen: Rettet sie ihre große Liebe oder das eigene Leben? „Shanghai Express” wurde nach „Der blaue Engel”, „Marokko” und „Entehrt” Josef von Sternbergs vierter und finanziell erfolgreichster Film mit Marlene Dietrich. Das Drehbuch, das auf einer Kurzgeschichte von Harry Hervey basiert, war eine Arbeit von Jules Furthman, der mit Sternberg bereits bei der Produktion der Filme „Die Docks von New York” und „Marokko” zusammengearbeitet hatte. Eine Schlüsselrolle kam Kameramann Lee Garmes zu, der für Sternberg bereits Marlene Dietrich bereits in „Marokko” und „Entehrt” fotografierte. Für seine Leistung in „Shanghai Express” wurde er auf der Oscarverleihung 1932 mit dem Oscar/Beste Kamera ausgezeichnet.

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Dienstag, 09. April um 19.30 Uhr: „Seneca-Oder: Über die Geburt von Erdbeben“

Regie: Robert Schwentke,  D, Marokko 2023, 112 Min.

Eine Parabel über Macht und Machtmissbrauch und eine bitterböse Geschichtsstunde

Nachdem er viele Jahre im Exil verbringen musste, wird Seneca (John Malkovich) auf Geheiß von Agrippina (Mary-Louise Parker) zurück nach Rom geholt. Dort soll er ihren Sohn Nero unterrichten, der ihren Plänen zufolge später einmal Kaiser werden soll. Dies gelingt tatsächlich. Weniger geplant ist allerdings, dass der Jugendliche einen starken Willen hat und eine Vorliebe für Grausamkeiten. Und so macht er sich mit der Zeit von seinen Einflüssen frei. Erst lässt er seine Mutter ermorden. Und auch der in Ungnade gefallene Seneca soll sterben. Dabei wird ihm aber die Möglichkeit gegeben, sich selbst zu töten und damit auf eine weniger schmerzvolle Weise zu sterben, als es ihm von offizieller Seite aus drohen würde. Für den Lehrer und Philosophen ist aber klar, dass er dieses Schicksal nicht wortlos annehmen wird. Der Film konzentriert sich auf die letzten 24 Stunden im Leben des Philosophen. Der lässt sein Leben Revue passieren, verabschiedet sich von seiner Frau, seinen Freunden. Er muss auch vor sich selbst beweisen, dass seine philosophischen Theorien, nach denen man den Tod verachten soll, auch in der Praxis Bestand haben. Das ist nicht leicht, denn das Sterben, erst recht das von eigener Hand, ist schwer.

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DOK am Dienstag, 02. April um 19.30 Uhr: „Anselm-Das Rauschen der Zeit“

Regie: Wim Wenders, D 2023, 93 Min. 

-Ein poetischer Blick des Regisseurs Wim Wenders auf die Werke und Gedanken seines Freundes Anselm Kiefers-

Wim Wenders beleuchtet das Werk des Künstlers Anselm Kiefer und enthüllt seinen Lebensweg, seine Inspirationen, seinen kreativen Prozess und seine Faszination für Mythos und Geschichte. Vergangenheit und Gegenwart werden miteinander verwoben, um die Grenze zwischen Film und Malerei zu verwischen, sodass man vollständig in die Welt eines der größten zeitgenössischen Künstler eintauchen kann. Über zwei Jahre hinweg hat Wenders für diesen Film mit Kiefer und seiner Kunst verbracht. Besucht werden auch die Schaffensorte des Künstlers, der in Deutschland geboren wurde und sich im Laufe seiner fünfzigjährigen Karriere schließlich in Frankreich niedergelassen hat.

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Dienstag, 26. März um 19.30 Uhr: „Mein fabelhaftes Verbrechen“

Regie: François Ozon, F 2023, 104 Min.

-Feministische Krimikomödie mit Isabelle Huppert-

Paris in den 1930er-Jahren: Die junge und attraktive Madeleine Verdier ist eine mittellose und talentfreie Schauspielerin. Als sie des Mordes an einem berühmten Theaterproduzenten beschuldigt wird, erhält sie Unterstützung von ihrer besten Freundin Pauline. Der gleichaltrigen, arbeitslosen Anwältin gelingt es, dass Madeleine, die eigentlich unschuldig ist, aufgrund von Notwehr freigesprochen wird. Ihr neues Leben voller Ruhm und Erfolg beginnt in Gefahr zu geraten, als die Wahrheit ans Licht kommt. So behauptet Odette Chaumette, ein früherer Filmstar aus der Stummfilmzeit, das Verbrechen begangen zu haben. Sie besteht darauf, dass Madeleine ihr das „gestohlene“ Verbrechen zurückgibt. Nach „8 Frauen“ und „Das Schmuckstück“ ist „Mein fabelhaftes Verbrechen“ der dritte und letzte Teil in François Ozons Trilogie über den Status von Frauen in einer männerdominierten Welt. Der neueste Film beruht auf dem Boulevardtheaterstück „Mon Crime“ von 1934.

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