DOK am Dienstag, 07. Februar um 19.30 Uhr: „Hallelujah: Leonard Cohen, A Journey, A Song“

Regie: Daniel Geller, Dayna Goldfine, USA/CDN 2021, 118 Min.

Leonard Cohens wohl bekanntester Song „Hallelujah“ hat eine lange Entstehungsgeschichte hinter sich. Der Komponist saß fünf Jahre lang an dem Lied und schrieb dafür mindestens 150 Verse. Überrascht wurde er dann allerdings von seinem Label Columbia Records, die beschlossen, die LP nicht in Amerika zu veröffentlichen. Für Cohen eine Niederlage, die ihn in eine Schaffenskrise führte – aber dem Erfolg des Songs keinen Abbruch tat. Bis heute ist das Lied ein Dauerbrenner. Anhand unveröffentlichten Archiv-und Interviewmaterials wird ein umfangreiches Porträt von Leonard Cohen gezeichnet.

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Dienstag, 24. Januar um 19.30 Uhr: „Schweigend steht der Wald“

Zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Regie: Saralisa Volm, D 2022, 95 Min.
Forstpraktikantin Anja Grimm hat einen sechsten Sinn. Sie liest den Wald so wie keiner von uns. Im Rahmen ihres Forststudiums kartiert sie einen Wald in der Oberpfalz und stößt auf Unregelmäßigkeiten. Die junge Frau kennt die Gegend, sie war schon einmal in dem Dorf am Waldesrand, als Kind, zum Familienurlaub. Damals verschwand hier ihr Vater spurlos. Anjas investigative Nachforschungen stoßen bei den Bewohner*innen des Dorfs und sogar bei der örtlichen Polizei auf Misstrauen und Feindseligkeit. Die Dorfgemeinschaft hält eine dunkle Vergangenheit versteckt und scheint alles daran zu setzen, um zu verhindern, dass jemand diese aufdeckt. Entstanden ist ein düsteres Plädoyer für Erinnerungskultur.

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Nochmal am Dienstag, 17. Januar um 19.30 Uhr: „Moonage Daydream“- Dokumentation über David Bowie

Regie: Brett Morgen, USA 2022, 134 Min.

Er war einer der einflussreichsten Musiker der Rock- und Popgeschichte: David Bowie hat sich wie kaum ein anderer immer wieder selbst neu erfunden – ein Ausnahmekünstler, der neue Musikstile ausprobierte, der Schauspieler, Produzent und Maler war. Der fulminant in Szene gesetzte Dokumentarfilm über David Bowie trägt kaum klassisch biografische Züge. Regisseur Brett Morgan hat bewusst auf bewährte Formen verzichtet und eine faszinierende visuelle Symphonie geschaffen.
Wer bisher kein David Bowie Fan war, nach dem Film wird es vielleicht anders aussehen.

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Dienstag, 10. Januar um 19.30 Uhr: „Der Passfälscher“ zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Regie: Maggie Peren, D / Lux 2022, 117 Min.

Der Film basiert auf der authentischen Geschichte von Cioma Schönhaus, die dieser 2004 noch in seinen Lebenserinnerungen niedergeschrieben hat. Seine im Nazideutschland gefälschten Pässe retteten vielen Juden das Leben. Der Film kommt ganz ohne Aufmärsche, Hakenkreuzfahnen und ohne Gräueltaten aus. Dieser Cioma Schönhaus erscheint nicht als Opfer, sondern als junger Held, als jüdischer Felix Krull, der den Nazis frech ein Schnippchen schlägt.

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Zum Jahresabschluss: Dienstag, 27. Dezember um 19.30 Uhr: „Das Licht, aus dem die Träume sind“

Regie: Pan Nalin, IND/F/USA 2021, 112 Min.

Samay lebt mit seiner Familie in einem abgelegenen Dorf in Indien. Als der 9-Jährige zum ersten Mal Filme entdeckt, ist er absolut fasziniert. Gegen den Willen seines Vaters geht er fortan Tag für Tag ins Kino, um sich weitere Filme anzusehen, und freundet sich sogar mit dem Filmvorführer Fazal an, der ihn im Austausch für den Inhalt seiner Lunchbox kostenlos Filme anschauen lässt. Schnell findet er heraus, wie Geschichten zu Licht werden, Licht zu Filmen und Filme zu Träumen. Gemeinsam mit seinen Freund*innen gelingt es Samay, eine eigene Filmprojektionsvorrichtung zu bauen.

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Mittwoch, 21.12. um 19.30 Uhr: „11. Kurzfilmtag“

„Perspektivwechsel- Neues entdecken“ , 87 Min.

-10 kurze Filme zur kürzesten Nacht des Jahres-

Die junge Hanan stellt sich in einem Schwimmkurs mit ihrem kleinen Bruder dem Trauma ihrer dramatischen Flucht über das Mittelmeer nach Deutschland. Der junge Jude Dimitrij spürt durch mehrere Begegnungen zwischen Antisemitismus und Schuldgefühlen seiner deutsch-jüdischen Identität nach. Der ehemalige Rettungsschwimmer Frank versucht nach einem schweren Unfall, vor seinem Sohn die Fassade des starken Vaters aufrecht zu erhalten.

Auch die Animationsfilme bieten ungewöhnliche Perspektiven, z.B. die einer Postkartenfigur oder von Fitness-Süchtigen. Der schwermütige Mathieu wird eins mit seiner Traurigkeit und tanzt mit ihr. Eine rechtsextreme Schmiererei löst bei einer Jugendlichen auf dem Heimweg eine Identitätskrise aus. Und die Welt aus Sicht der Tiere? Ein Fisch schwankt zwischen Selbstbewusstsein und Einsamkeit. Ein Hamster will sich mit seinem Laufrad einer Hamsterdame nähern. Und ein Skateboarder und eine Ameise beeinflussen das Mikrouniversum.

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