Dienstag, 27. September um 19.30 Uhr: „Das Ereignis“ zum „Safe Abortion Day“

Regie: Audrey Diwan,  F 2021 / 100 Min.

Verfilmung des gleichnamigen autobiografischen Bestsellers von Annie Ernaux. Der Film zeigt, was passiert, wenn legale Möglichkeiten zum Schwangerschaftsabbruch fehlen – und das ist heute offensichtlich noch genauso relevant wie 1990, als der Roman einen Skandal ausgelöst hat, oder 1963, als Annie Ernaux als Studentin ihr Baby abgetrieben hat. Kein leichtes Thema, kein leichter Film, aber ein wichtiges Thema. Man denke an das jüngste Urteil in den USA, wo der Supreme Court entschied, das Recht auf Abtreibung aufzuheben, so dass es nun den einzelnen Bundesstaaten freigestellt ist, Schwangerschaftsabbrüche zu erlauben, sie einzuschränken oder gänzlich zu verbieten. Das Urteil löste im ganzen Land ein politisches Beben aus.

„Das Ereignis“ von Audrey Diwan gewann 2021 in Venedig den Goldenen Löwen.

Der Aktionstag „Safe Abortion Day“ am  28. September weist jährlich auf das rechtliches Dilemma rund um Schwangerschaftsabbrüche hin  und fordert die Streichung des zuständigen Paragrafen.

Es wird einen Infotisch von der Beratungsstelle pro familia geben!

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EXTRA Dienstag, 20. September um 19.30 Uhr: „Made in Bangladesh“ zur Fairen Woche

Regie: Rubaiyat Hossain, BAN/F/DK/POR, 2019, 95 Min.

Shimu arbeitet für einen Hungerlohn in einer Textilfabrik. Nach einem Brand dort kommt eine Mitarbeiterin ums Leben. Durch den Vorfall wachgerüttelt, will Shimu die Ausbeutung nicht länger akzeptieren und gründet eine Gewerkschaft.
Im Anschluss an den Film stehen Inke Kühl (Bildung trifft Entwicklung) und Karsten Wolff (Kirchenkreis Nordfriesland) für ein Gespräch zur Verfügung.
 

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Dienstag, 13. September um 19.30 Uhr: „Ein nasser Hund“ zur Interkulturellen Woche

Regie: Damir Lukacevíc, D /CH 2021,  103  Min.

Soheil zieht mit seinen Eltern und seinen jüngeren Geschwistern von Göttingen in den Berliner Ortsteil Wedding. Einst floh die jüdische Familie aus dem Iran, um dem dortigen Antisemitismus zu entgehen. In der Schule und in seiner Nachbarschaft findet der 16-Jährige bald Anschluss an eine Gruppe von türkischen und arabischen Gleichaltrigen, die ihn für einen Muslim halten.
Husseyn wird bald zu seinem besten Freund; zudem verliebt er sich in Selma aus der Parallelklasse. Doch Soheil gelangt an einen Punkt, an dem er die Tatsache, dass er Jude ist, nicht länger verleugnen will.

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Jubiläumsveranstaltung am Dienstag, 06. September um 19.30 Uhr: „Metropolis“-Stummfilm von Fritz Lang mit Live-Musik-Begleitung durch das Musiktrio Häwelmon- Wir feiern 8 Jahre Filmklub und sagen D A N K E mit diesem Highlight der Filmgeschichte!

Regie: Fritz Lang, 1927, Erste restaurierte Fassung 2001, 118 Min.

Die Gruppe Häwelmon hat eigens für diese Vorstellung den Stummfilm orchestriert: Matthias Tonder, Bass+Moog, Ralf Kukowski, Klavier, Lars Pietsch, Drums

Metropolis ist ein deutscher monumentaler Stummfilm des Expressionismus von Fritz Lang aus dem Jahr 1927, gedreht in den Babelsberger Filmstudios. Er beruht auf dem Roman „Metropolis“ von Thea von Harbou aus dem Jahr 1925. Schauplatz ist eine futuristische Großstadt mit ausgeprägter Zweiklassengesellschaft.

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Dienstag, 23. August um 19.30 Uhr: „Maixabel“

Regie: Icíar Bollaín, ESP 2021, 115 Min.

Im Jahr 2000 wird Juan Mari Jáuregui, der frühere sozialistische Zivilgouverneur der baskischen Provinz Gipuzkoa, durch einen Mordanschlag der ETA getötet. Eine Welt bricht für seine Frau und politische Weggefährtin Maixabel Lasa zusammen. So schwer es ihr fällt, sie muss die Kraft zum Weitermachen finden, für ihre Tochter María, für den Dialog, für den Juan Mari sich so leidenschaftlich eingesetzt hatte. Elf Jahre später erhält sie eine ungewöhnliche Anfrage: Zwei der Mörder bitten sie um ein Gespräch. Maixabel wagt die Begegnung, gegen alle Widerstände, auch ihre eigenen.

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Dienstag, 9. August um 19.30 Uhr: „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“

Regie: Andreas Dresen, D/F 2022, 118 Min.

In der siebten gemeinsamen Arbeit von Andreas Dresen (Regie) und Laila Stieler (Drehbuch) wird die Geschichte der Bremer Hausfrau Rabiye Kurnaz erzählt, deren Sohn von den Vereinigten Staaten in Pakistan inhaftiert und schließlich in der Guantanamo Bay Naval Base gefangen gehalten wurde. Die temperamentvolle Deutsch-Türkin (wunderbar gespielt von Meltem Kaptan) kämpfte mit dem eher reservierten Menschenrechtsanwalt Bernhard Docke vor dem Obersten Gerichtshof der USA um seine Freilassung.
Ein Film über Recht und Willkür. Ein Film über Menschen, die über sich hinauswachsen.

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