Das Programm des Filmklubs beginnt wieder nach der Sommerpause am Dienstag, den 1. September

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Und am 10.3. um 19.30h: Der Glanz der Unsichtbaren

Louis-Julien Petit
Der Glanz der Unsichtbaren
F 2018, 102 Min.

Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen L’Envol nennen sich nach prominenten Vorbildern. Doch das L’Envol – einziger Ankerpunkt ihres prekären Alltags – steht vor der Schließung. Nicht effektiv genug, hat die Stadtverwaltung beschieden. Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Und die ziehen kräftig mit.
Nachdem die Stadt auch noch ein Zelt Camp am Sportplatz räumen lässt, wird das L’Envol zur heimlichen Unterkunft, in der Betreuerinnen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz eigene Wege und Methoden zur Reintegration entwickeln. Tricks, Schwindeleien, alte und neue Freunde: Von jetzt an sind alle Mittel erlaubt.

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Und am 25.2. um 19.30h: Synonyme

Nadav Lapid
Synonyme
D/F/ISR 2019, 124 Min.

Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt der Regisseur hintergründig und mit trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Der Versuch, zu sich selbst zu finden, weckt die bösen Geister der Vergangenheit und existenzielle Abgründe tun sich auf. Eine tragikomische Hommage an die Nouvelle Vague, ein rauschhafter Trip durch das Paris von heute, eine unsentimentale Geschichte über den Versuch, in einem neuen Leben anzukommen. Gewinner des Goldenen Bärs auf der Berlinale 2019.

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Um am 11.2. um 19.30h: Und der Zukunft zugewandt

Bernd Böhlich
Und der Zukunft zugewandt
D 2019, 108 Min.

Ein weithin unbekanntes Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit erzählt dieses sorgfältig inszenierte Drama als Geschichte über Idealismus und den real existierenden Machtmissbrauch. Zugleich als Story über eine
starke Frau, die bis zur Selbstverleugnung an ihre Visionen einer besseren Welt glaubt. Zu Unrecht in einem sowjetischen Gulag gefangen, kehrt die überzeugte Kommunistin Antonia 1952 mit ihrer Tochter in die DDR zurück. Dort muss sie über das erlittene Schicksal im Bruderstaat absolutes Stillschweigen bewahren. „Wahrheit ist das, was uns nützt!“, fordern die Partei-Funktionäre. Antonia fügt sich, will dem jungen Staat nicht schaden. Die Liebe zu einem Arzt sorgt jedoch bald für dramatische Entwicklungen. Exzellent gespielt bis in die Nebenrollen, entwickelt sich eine spannende, frei nach wahren Begebenheiten erzählte Geschichtsstunde, die das Publikum kaum kalt lassen dürfte.

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Und am 9.2. um 18.00h: Boxhagener Platz

Matti Geschonneck
Boxhagener Platz
D 2009, 102 Min.

Matti Geschonneck, Sohn der Schauspiellegende Erwin Geschonneck, gelingt es, diese leichtfüßige Komödie äußerst authentisch zu inszenieren. Im Jahr 1968 – im Westen tobt der Studentenaufstand – wächst der zwölfjährige Holger in fast dörflichen Strukturen in der (damals) miefigen Gegend rund um den Boxhagener Platz im Ostberliner Milieu auf. Seine patente Oma gibt ihm Halt, weil seine Eltern sich häufig streiten. Der Alltag in dieser Enklave besteht aus Beschaffungsstrategien und dem Trotzen der politischen Zustände – immer auf der Hut vor einem übereifrigen Volkspolizisten (Jürgen Vogel). Dann wird der Fisch-Händler umgebracht…

Mit den beiden Theaterstars Gudrun Ritter und Michael Gwisdek. Der Film ist eine liebevoll, genau beobachtete Hommage an kleine Leute mit großen Sorgen und Hoffnungen.

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Und am 28.1. um 19.30h: Nebel im August

Kai Wessel
Nebel im August
D 2016, 126 Min.

Die Geschichte des vierzehnjährigen Ernst Lossa. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Nordfriesland

Anfang der 1940er Jahre wird der 13-jährige Ernst Lossa in eine Nervenheilanstalt in Süddeutschland eingewiesen. Die Diagnose: „nicht erziehbar“. Der selbstbewusste Ernst passt sich den strengen Strukturen der Klinik schnell an, geht Freundschaften ein und knüpft zarte Bande mit der an Epilepsie leidenden Nandl. Doch hinter den dicken Mauern der Anstalt geht Unvorstellbares vor sich. Der Klinikleiter Dr. Veithausen beaufsichtigt die Aktion „T4“. Die ihm unterliegenden Patienten werden systematisch getötet. Ein Vorgang, der im Dritten Reich dazu beitragen soll, die deutsche Rasse von Erbkrankheiten zu befreien. Als Ernst dahinterkommt, dass immer mehr Freunde von ihm vergiftet werden, wollen er und Nandl fliehen. Doch kann Dr. Veithausen riskieren, dass der pfiffige Junge sein Geheimnis an die Öffentlichkeit bringt?
Basierend auf dem gleichnamigen Tatsachenroman von Robert Domes handelt „Nebel im August“ von der im Dritten Reich betriebenen Euthanasie, die vorgeblich dabei helfen sollte, den Kranken unnötiges Leid
zu ersparen, aber in Wahrheit dazu diente, „lebensunwertes Leben“ zu vernichten und so zur verordneten Nationalsozialistischen Rassenhygiene beizutragen.

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